Fotoessay: Ein letzter Sommerglanz

Sommerglanz6Der Spätsommer ist für mich immer etwas Wundervolles.
Rot-braune Stoppelfelder, die von der getanen Arbeit der vergangenen Monate zeugen. Eine Schwere in der Luft, die eine erschöpfte, aber befriedigende Ruhe verbreitet.

Der letzte SommerglanzDSCN6779

Die gefühlte Hektik des Sommers ist vorbei und eine spürbare Ruhe kehrt ein – auf den Feldern und in den Menschen. Ein seltenes, warm glänzendes Licht breitet sich über Felder und Wiesen; besonders schön ist es in den Abendstunden.

So fühlt sich der Spätsommer, der dieses Jahr in einen herrlichen Altweibersommer überzugehen scheint (ich habe letzte Woche schon die ersten Blätter fallen gesehen), für mich an.

(Der Begriff Altweibersommer lässt sich übrigens auf das altdeutsche Wort weiben zurückführen, was soviel wie (Spinnen) weben bedeutet. Wenn Spinnen um diese Jahreszeit fleißig Faden an Faden knüpfen, sind diese Dank der wachsenden Temperaturschwankungen zwischen kalten Nächten und noch warmen Tagen besonders gut zu sehen. Sie leuchten dann im Morgenlicht wie die Haare einer alten Dame.)

Spinne

Heiße Sommertage neigen sich dem Ende und der Übergang in die ruhig, dunkle Jahreszeit, die ich nach den hellen Sommertagen immer mit einer gewissen Langsamkeit und Müßiggang verbinde, steht an.

Und diese Übergangszeit ist einfach wundervoll… innerlich und äußerlich!

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